Veröffentlicht in Social Media

Drei gute Gründe für Non-Profits soziale Netzwerke zu nutzen

Sozialverbände sind soziale Netzwerke und das seit mehr als 100 Jahren. Soziologisch ist eine Online-Community dasselbe auf einer anderen Ebene.

Für Menschen in Not
Entwickle Angebote für Menschen, die Nöte haben, Schicksalsschläge erlitten haben, in Armut leben und Beratung oder eine Unterkunft brauchen, Ansprache und Seelsorge wünschen. Hier gibt es mittlerweile eine Reihe sehr guter Initiativen von Postings der Telefonnummern von Kältebussen bis hin zur anonymen Chatberatung. Die Kirchen richten hier Trauer und Hospizseiten und unterstützen Menschen, die sie real schwer oder kaum noch erreichen können.

Sich einmischen und öffentliche Meinung mit gestalten
Da immer mehr Menschen im Netz unterwegs sind, verbreiten sich manche Inhalte viel schneller als es manchen Menschen lieb ist. Damit bildet sich auch die öffentliche Meinung in wenigen Stunden. Hier mutieren manche Begriffe, Youtube-Videos oder Ereignisse zu Netzhits, die früher keine Chance gehabt hätten und andere versickern, ohne gehört zu werden. Das kann positive Auswirkungen haben wie etwa eine Band, die bisher nur wenige Fans hatte oder ein Rollstuhlfahrer, der eine Landkarte der Barrierefreiheit einrichtet. Es kann aber auch negative Auswirkungen haben. Hierbei können Menschen, die keine Lobby haben, Menschen, die nicht schreiben und lesen können, Menschen ohne Internet und solche, die weniger eloquent sind als andere, nicht mithalten. Hier können Sozialverbände Unterstützung und Beteiligung leisten. Ihnen eine Stimme geben. Mitreden.

Geld und Spenden

Anders als Deutsche Non-Profits sind amerikanische Charityunternehmen sehr viel mehr darauf angewiesen, Spenden zu sammeln, da soziale Arbeit überwiegend aus Solchen finanziert wird. Sozialprogramme, wie wir sie in Deutschland kennen, sind eher rar und projektiert. In Deutschland ist diese Form der Finanzierung erst Ende der neunziger Jahre als neues Standbein entdeckt worden, als staatliche Programme gekürzt wurden. Mit dem Einzug der sozialen Netzwerke können Aufrufe zügig verbreitet werden. Umständliche Mailings entfallen.

Autor:

Digitaler Wandel in der sozialen Arbeit: Zeitzuteilen.blog & Reisekladde: aus meinen Reisetagebüchern.

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