Veröffentlicht in Arbeiten 4.0, Führung

Führung im digitalen Wandel (II)

Während ich noch über den zweiten Blogartikel zum Thema „Gute Führung“ nachdenke, wird der bayrische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum neuen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands gewählt. Er gilt als Newcomer, da er erst seit einem Jahr dem Rat der EKD angehört und auch, weil er die sozialen Netzwerke nutzt, um sein Verständnis von Glauben und Kirche zu vermitteln. „Dem Glauben ein Gesicht geben“, sagt Papst Franziskus. Hierfür sind die neuen Medien gut geeignet. 

Hier fand ich auch die zehn Aspekte einer ethisch begründeten Führung des neuen Ratsvorsitzenden. Er veröffentlichte sie am 17. Juni auf seiner Facebookseite.
 
1. Führung gründet in Authentizität (Vorbildfunktion)
2. Führung braucht kritische Selbstdistanz, so dass aus Fehlern gelernt werden kann
3. Führung braucht inhaltliche Klarheit
4. Führung motiviert dadurch, dass deutlich wird, warum und wofür die gemeinsame Arbeit wichtig ist (transformativer Führungsstil)
5. Führung ermutigt Logik der Empathie und Kooperation statt Logik des Wettbewerbs
6. Führung verträgt kein autoritäres Verhalten – autoritäres Verhalten ist Zeichen innerer Schwäche
7. Führung braucht ergebnisoffene Diskurse – Mitarbeiter/innen können mit ihren Ideen zu den besten Lösungen beitragen
8. Führung braucht eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung
9. Führen heißt auch für sich selbst sorgen

10. Führen heißt aus der Gnade leben lernen

Autor:

Digitaler Wandel in der sozialen Arbeit: Zeitzuteilen.blog & Reisekladde: aus meinen Reisetagebüchern.

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