Es ist Zeit, ein bisschen Glitzer auf das abgefuckte Coronajahr zu streuen.

Es ist Advent. Der Weihnachtsmann hämmert mit seinen Elfen in der Weihnachtswerkstatt an neuen Spielzeugen. Innovationen entstehen. Wir Katholiken sollen nicht an den Weihnachtsmann, sondern an den Nikolaus und das Christkind glauben. Egal wie. An den Weihnachtszauber glauben wir vielleicht seit unserer Kindheit alle gemeinsam. Und ich bin stets überrascht wie er immer wieder aufs Neue Einzug hält.

Die Umrisse des Neuen entstehen

Für unsere Klienten und Mitarbeitenden war es ein richtig schwieriges Jahr. Die drohende Ansteckungsgefahr, die aufwändigen und ungewohnten Belastungen durch Hygienekonzepte, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Dienste.

Wir befinden uns zudem noch mitten in einem Sanierungsprozess. Und das bedeutet Arbeit. Der Alltag besteht aus Telefonaten, VideoCalls, Vor-Ort-Besuchen, um das Gute und Bewährte abzusichern. Und aus Planungs-, Strategiegesprächen und Geldsuche, um das Neue entstehen zu lassen. Die Umrisse der neuen Caritas in Schleswig-Holstein werden sichtbar.

Joy to the world!!

Freude strahlt. Dieses Strahlen vermischt sich mit den Weihnachtslichtern, wenn ich sehe wie die Früchte unserer Arbeit den Teamgeist beleben und nach außen strahlen.

Ich bin unglaublich stolz auf unsere Führungskräfte der Caritas in Schleswig-Holstein, die mit einer Kraft und einem Esprit durch dieses Jahr führen.

Ich bin stolz auf unsere Fachkräfte in den Diensten und Einrichtungen, die mit vollem Herzen dabei sind.

Ich bin stolz auf unser Team in der Landesstelle, die vermeintlich ganz nebenbei und selbstorganisiert Innovationen produzieren, mitdenken, einen enormen Kraftakt vollziehen. Diese Energie strahlt aus.

Das ist Weihnachtszauber.

Zwischen SozialCamp und Werkstatt-Zukunft.

Der Alltag ist anstrengend und doch auch belebend. Und darüber hinaus zieht sich der alte Diskurs um die Frage der Zukunft der sozialen Arbeit wie ein roter Faden durch mein Leben

Das SozialCamp jährte sich dieser Tage zum 5. Mal und fand erstmalig digital statt. Das SozialCamp hat die Digitalisierung der Wohlfahrtsarbeit beschleunigt und mit seinen Format gezeigt, dass sich Menschen heute anders organisieren als (nur) in starren Hierarchieformen. Es ist ein Erfolg und stand für viele vergleichbare Formate Pate.

Wir sind in einem Club von Blogger*innen seit vielen Jahren auf der Suche nach Formaten, wo wir unseren Diskurs über die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit fortführen können.

Ich habe mich daher über die Initiative von Hendrik gefreut, über ein neues Format nachzudenken, das zu dieser Diskussion beitragen kann. Und dank Corona sind wir auf den digitalen Werkraum-Zukunft gekommen.

„Das willst Du auch noch nebenher schaffen, hast Du noch nicht genug zu tun?“ Im Gegenteil, dieses neue Projekt gibt mir neue Energie und ist ein zusätzlicher Glitzer, der mir Hoffnung und Vorfreude auf das neue Jahr gibt!!

Und das ist doch mit Advent gemeint, oder? Hoffnung, Neuanfang, Aufbruch. Seien wir frohen Mutes! Und streuen wir ein wenig Glitzer auf dieses abgefuckte Coronajahr !!

2 Kommentare zu „Es ist Zeit, ein bisschen Glitzer auf das abgefuckte Coronajahr zu streuen.

  1. abgefuckt = in üblem Zustand, herunter gekommen (siehe Duden online)
    Ist das Jahr mit Corona in üblem Zustand? Nur mal so gefragt.

    Liken

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