Veröffentlicht in SozialCamp

Who is Who des BarCamps (Teil III)

 

Roland Knillmann

roland-knillmann-ausschnit_webt„Wenn ich als Öffentlichkeitsarbeiter eines Caritasverbandes von Digitalisierung rede, dann wollen sich viele mit mir über Social Media, WhatsApp oder Employer Branding bei YouTube unterhalten.

Digitalisierung bedeutet jedoch viel mehr. Die Caritas definiert sich als Dienstleisterin, Anwältin und Solidaritätsstifterin. Der digitale Wandel betrifft diese drei Dimensionen im Kern.

Ein paar Spots: Wir werden unsere Dienste anders, auch in den digitalen Medien, organisieren müssen. Die Hilfesuchenden werden mit ganz neuen Problemlagen zu uns kommen. Wir werden langfristig vor ganz neuen sozial-und gesellschaftspolitischen Fragestellungen stehen und zu allem müssen wir eine kompetente Haltung haben. Medienkompetenz gehört sicher dazu, genauso aber die Frage, ob wir zum Beispiel Geschäftsmodelle auf der Basis von Big Data entwickeln wollen oder Fachkräftemangel im Bereich der Pflege über intelligente Haushaltstechnik (also „Smart Homes“) oder den Einsatz von Robotern auffangen wollen.

Ein Riesenprogramm! Und ein unglaublich spannendes dazu. Wir stehen am Beginn einer Zeitenwende und haben die Möglichkeit mit zu gestalten. Wenn wir uns trauen, zu experimentieren, Neues zu denken, alte Raster zu verlassen – und auch Fehler zu machen –, dann haben wir eine Riesenchance, dem Wandel etwas hinzuzufügen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das können.

Und ich glaube, dass wir das als Caritas auch müssen. Das Barcamp hilft, nicht vor Ehrfurcht und Schrecken zu erstarren, sondern sich Schritt für Schritt mit der ein oder anderen Frage zu befassen. Wir werden dabei Spaß haben! Ich freue mich schon sehr auf interessante Diskussionen, Impulse, neue Bekanntschaften und auf das Wiedersehen mit lieben KollegInnen.“

Roland Knillmann leitet die Stabsstelle Verbandskommunikation beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. U.a. hat er auf dem Blog Caritas-digital.de eine Artikelserie zum digitalen Wandel veröffentlicht.

Sandra Prüfer

sandra-prufer-bw„Seit Mitte der 90er Jahre beschäftige ich mich intensiv mit der digitalen Medienwirtschaft und Internet Industrie.  Ich habe für diverse Startups in der San Francisco Bay Area und Europa, deutsche und amerikanische Medienunternehmen und im non-profit Bereich gearbeitet.

Mein Interesse gilt der digitalen, sozialen und wirtschaftlichen Teilhabe, Chancengleichheit, Diversity, Civic & Social Tech und Social Entrepreneurship. Ich habe bei einer Reihe von social startups und Entrepreneurship Initiativen mitarbeitet, darunter als Senior Advisor für Ampion , eine von der Bundesregierung (BMZ, BWE) und GIZ geförderte Pan-Afrikanische non-profit Initiative.

Derzeit arbeite ich als freiberufliche Journalistin (u.a. für NewsDeeply) und Beraterin (media & digital relations) für Organisationen, die sich mit internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung beschäftigen. NewsDeeply ist eine new media company mit Sitz in New York, die online Plattformen mit vertiefter Berichterstattung zu globalen Themen betreibt (z.B. RefugeesDeeply, Women & Girls Hub).

Zuvor war ich für Rotary International in den USA und der Schweiz tätig als Senior Media Relations Specialist für Europa, Afrika und dem Mittleren Osten.

Ich bin Mutter zweier Kinder, engagiere mich ehrenamtlich bei V-Day (globale Bewegung zum Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen), für gender equality (UN SDG5) und in der lokalen Flüchtlingshilfe.

Zusammen mit einer Gruppe von Neuankömmlingen und Einheimischen (mit und ohne Migrationshintergrund) habe ich Anfang des Jahres die Bonnections Initiative gegründet. Sie beinhaltet einen interkulturellen Buchclub und einen mehrsprachigen Blog.

Unser Ziel ist, Neu- und Altbonner und die analoge und digitale Welt miteinander zu verbinden und einen interkulturellen Austausch auf Augenhöhe zu fördern. Wir verfolgen dabei einen partizipatorischen Ansatz und organisieren gemeinsam kulturelle Veranstaltungen.

Zudem entwickeln wir Projektideen zur digitalen Bildung und Integration in den Arbeitsmarkt durch mentoring und on-the-job training in Kooperation mit Partnern (z.B. Kiron).“

Sandra Prüfer ist  Journalistin, Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.) und internationale PR und digital media Expertin, die über 15 in den USA gelebt hat. Vor vier Jahren ist sie mit ihrer Familie nach Bonn gezogen.

Wer sonst noch kommt, lest ihr hier:

WHO is WHO des BarCamp Soziale Arbeit Teil I

Hier geht es zur Anmeldung!

 

Veröffentlicht in Tagebuch

Warum Bürgermedien so wichtig sind. #BIG16

Unter strahlend blauem Himmel türmt sich die futuristische Architektur im Medienhafen in Düsseldorf auf, als ich dort meinen Weg zur Landesanstalt für Medien in NRW suche. Ich bin eingeladen, in einem Podium zum Thema Bürgermedien über meine Erfahrungen als Bloggerin zu sprechen.

Was sind eigentlich Bürgermedien?

„Die grundsätzliche Idee der Bürgermedien ist ganz einfach: Bürger/innen haben ein Thema, greifen selbst zu Kamera und Mikrofon, produzieren einen Radio- oder Fernsehbeitrag und gestalten so ihr eigenes Programm. Kinder, Jugendliche, Studierende, Senioren und viele andere Gruppen haben mit den Bürgermedien eine Plattform für ihre Themen und Geschichten – sie erhalten praktische Einblicke hinter die Kulissen von Medienproduktionen und lernen dabei viel über die Mechanismen der Medienwelt.“ (Quelle: Medienkompetenzportal NRW)

Im Vortrag von Herrn Prof. Dr. Leif heisst es später:

img_3240

Blogger, Podcaster und YouTuber und co. würden jetzt erstaunt aufsehen und sagen, ja, das machen wir doch die ganze Zeit.

Genau! Zuspruch!

Bürger produzieren heute selbst.

Ganz leicht per Smartphone, Tablet und Laptop.

Möglicherweise ist das mit ein Grund dafür, dass (Rundfunk-) Journalismus diese Form der Einbeziehung aus den Augen verloren hat und sich auch sonst nicht so gerne mit dem digitalen Wandel befasst.

Die gestrige Veranstaltung Bürgermedien im Gespräch sollte daher dazu beitragen, das Phänomen Bürgermedien zu beleuchten und eine Renaissance einzuläuten.

Landesanstalt für Medien NRW

Veranstalter war die Landesanstalt für Medien NRW (LfM).

„Sie ist die Aufsichtsinstitution für den privaten Rundfunk in Nordrhein-Westfalen. Die LfM ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, also keine staatliche Einrichtung. Die Arbeit der LfM wird nach dem Rundfunkstaatsvertrag aus einem Anteil des in NRW erhobenen Rundfunkbeitrags finanziert. Dies soll Unabhängigkeit, Staatsferne und ihr Wirken für einen unabhängigen Rundfunk sichern.“ (Quelle: Wikipedia)

Empfehlungen von Prof. Dr. Thomas Leif

Der Beitrag von Prof. Dr. Thomas Leif war ein inspirierender Input, der mit Empfehlungen für die Zuhörer abschloss. Es ging in erster Linie darum, dort hinein zu gehen, wo die großen Medienanstalten nicht hinkommen. O-Töne z.B. in Flüchtlingsheimen und hinter den Kulissen aufzuschnappen. Nicht namhafte Persönlichkeiten, sondern junge Expertinnen und Experten wie beispielsweise Doktoranden zu interviewen.

Zwei Aspekte sind mir dabei allerdings aufgefallen: die digitalen Medien spielten bei den Empfehlungen keine Rolle und wurden nur einmal beiläufig erwähnt mit der These, dass sie zu einer Bildungsverwahrlosung führen würden.

Zu Letzterem: Das Gegenteil ist der Fall. Der Prozess Bildung 4.0 und seine frisch heraus gegebenen Leitlinien zeigen, dass digitale Netzwerke und Medien einen wichtigen Beitrag zu Bildung für alle leisten.

Podiumsdiskussion

Eigentlich hätte hier die anschließende Diskussion ansetzen müssen, an der neben mir Jürgen Mickley (Bürgermedienvertreter in der Medienkommission), Prof. Dr. Leif, Abteilungsleiterin LfM Mechthild Appelhoff und der Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe beteiligt waren.

Denn solange sich diese Haltung nicht ändert, wird auch das Vorurteil nicht abgelegt und die Öffnung hin zur Nutzung der digitalen Welt kann nicht geschehen. Ohne die Nutzung fehlt die Erfahrung und die Anwendungskompetenz.

Somit geschieht nicht, was die Zukunft der herkömmlichen Bürgermedien sichert: dem Neuen einen geeigneten Rahmen zu geben.

Meine Empfehlungen an Medienmacher/innen im Rundfunk:

  1. Digitale Netzwerke und Medien  aktiv nutzen
  2. Sich fit machen im kompetenten Umgang mit digitalen Medien
  3. Das Potential von Twitter als Recherche und Wissensmanagementtool verwenden
  4. (Lokalen) Facebookgruppen beitreten
  5. Blogs als Recherchetool einbeziehen
  6. Blogger, Youtuber und Podcaster interviewen
  7. Die digitalen Bürgermedien in Szene setzen

Bürgermedien der Vergangenheit und digitale Bürgermedien müssen zusammengehen, dann gelingt ihnen ein entscheidender Beitrag zur Erhaltung der Demokratie.

 

 

 

Veröffentlicht in Tagebuch

Was #Cybervolunteering in Europa mit der sozialen Arbeit zu tun hat.. #EUV2016

Anfang Oktober fand die Europäische Freiwilligenuniversität statt. Für manche Mitarbeitende in der sozialen Arbeit ein großes Fragezeichen.

Was soll das?

Eine Akademie für Freiwillige mag ja sinnvoll sein, aber auf europäischer Ebene?

Es kam sogar noch „schlimmer“.

Diese 8. Zusammenkunft von Expertinnen und Experten der Freiwilligenarbeit auf europäischer Ebene hatte sich den Schwerpunkt „Digitalisierung“ vorgenommen und entpuppte sich dank technischer Möglichkeiten als eine internationale Konferenz mit Referenten aus Hongkong, Australien und Brasilien.

Damit kamen zwei Themenkreise zusammen, die in der sozialen Arbeit lieber ignoriert als integriert werden:

  • europäische Zusammenarbeit und
  • die Digitalisierung der sozialen Arbeit.

Ich gebe zu, es ist gewöhnungsbedürftig.

Was?

Beides.

Und gleichzeitig ist Beides für die soziale Arbeit ein Muss.

Zum einen: Sich auf das europäische Parkett zu begeben, in fremden Sprachen um Begriffe ringen, kulturelle Unterschiede zu verstehen und das Andere als Bereicherung zu erleben.

Eine Aufgabe, in der sich junge Menschen durch EU-Programme wie Erasmus auskennen, und daher auch eine Welle der Hilfsbereitschaft entwickeln, wenn Menschen anderer Nationen unser Land erreichen, um hier Zuflucht zu finden.

Zum anderen: Sich von Russen den Nutzen von Facebook erklären zu lassen. Die beispielhaften Ansätze aus Brasilien anzuhören und als Anregung mit nach Hause zu nehmen. Sich von einem IBM Experten sagen zu lassen, soziale Medien? Damit seid ihr 10 Jahre zu spät. Jetzt haben wir ganz andere Themen. Er meinte Roboter & Co.

Wir lernen den Begriff des Cybervolunteering kennen. Freiwilligenarbeit im Netz. Wie kann sie aussehen? Beispiele werden vorgestellt. Je mehr soziale Arbeit im Internet stattfindet, umso mehr verlagert sich natürlich auch die Freiwilligenarbeit dort hin.

Wir beobachten dieser Tage, dass Grundfesten der sozialen Arbeit ins Straucheln geraten:  Reform der Jugendhilfe. Wir arbeiten an Bildungssystemen, die Chancengleichheit bewirken und wollen daher eine deutliche Verbesserung des Offenen Ganztags.

Und sehen manchmal nicht wie alles zusammen hängt. Die deutsche Jugendhilfe ist ein Exportschlager, der uns davor schützt, eine weitere „lost Generation“ in Europa zu produzieren. Sie ist ein Garant für Frieden und soziale Sicherheit.

Lassen wir ihn im Austausch weiterentwickeln – nicht zurückfahren. Lassen wir umgekehrt von den Ganztagskonzepten anderer Länder lernen, da sind viele europäische Länder viel weiter.

Ideal war, dass die Konferenz zu einem Zeitpunkt, in dem Europa strauchelt, in Straßburg statt gefunden hat. Mitten im EU-Viertel.

Europäische Zusammenarbeit ist Völkerverständigung. Die „neuen“ technologischen Möglichkeiten können den Austausch fördern und unterstützen. Aber niemals ersetzen.

Beides ist gut: für Freiwillige und gerade eben auch für Fachkräfte.

Zum Weiterlesen:

Blog des Deutschen Caritasverbandes:

Sozial muss digital werden.

2016_10_04_eu_parlament

 

Veröffentlicht in SozialCamp

WHO’s WHO des BarCamps soziale Arbeit (Teil 2) #SozialCamp

In Teil 2 des Who’s WHO darf ich Euch weitere interessante Teilnehmer vorstellen!!

Hendrik Epe

„Ich habe im Sommer diesen Jahres mein Master-Studium abgeschlossen. Meine Master-Thesis habe ich zu der Frage geschrieben, wie es Organisationen der Sozialwirtschaft, trotz finanziell begrenzender Rahmenbedingungen, gelingen kann, Innovationen zu ermöglichen. Dabei habe ich ein sehr breites Innovationsverständnis angelegt und Innovation als die zielgerichtete Durchsetzung von neuen sozialen Dienstleistungen, wirtschaftlichen, organisationsstrukturellen und -prozessualen sowie sozialen Problemlösungen definiert, die darauf ausgerichtet sind, die Unternehmensziele auf eine neuartige Weise zu erreichen. Und ein wesentlicher Punkt, wie es Organisationen der Sozialwirtschaft, gelingen kann, Innovationen zu ermöglichen, ist die Vernetzung mit anderen Menschen, Institutionen, Netzwerken etc., um so neue Ideen zu generieren und nicht nur „im eigenen Saft zu schmoren“.
Das Barcamp Soziale Arbeit stellt für mich eine optimale Möglichkeit dar kann, Vernetzung über die Grenzen der Organisationen hinaus zu ermöglichen. Ich freue mich damit einfach auf spannende Menschen, die die Herausforderungen, vor denen die Soziale Arbeit steht, auf neue, andere Wege angehen wollen, um so Entwicklung zu ermöglichen. Die Digitalisierung ist für mich ein Teil dieser Herausforderungen, hinzu kommt für mich aber unbedingt die Frage, wie es Organisationen der Sozialwirtschaft schaffen können, in Zukunft weiterhin attraktive Arbeitgeber zu bleiben und gleichzeitig die hohen Anforderungen an die Bearbeitung der Sozialen Probleme meistern zu können. Wie sieht die Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft aus? Das bewegt mich und da freue ich mich auf einen Austausch in Bonn!“

image

 

 

Hendrik Epe in about me : Consultant, Vater, Schreiber und beruflich: Referent für Qualitätssicherung im Bereich Gesundheit und Soziales.

Sein Blog: Ideequadrat

 

Thomas Münch

„In einer digitalen Welt muss die Soziale Arbeit digital sein! Wird sie es nicht, wird sie nicht mehr lange sein. Vom Bar camp erhoffe ich mir Irritationen, Ideen und praktische wie theoretische Anregungen für diese gewaltige Herausforderung an unsere Profession.“

image

 

 

 

Prof. Dr. Thomas Münch lehrt an der

Hochschule Düsseldorf
im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

Sein Blog: Praktische Sozialwissenschaften

 

Hans-Peter Merzbach

„Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die soziale Arbeit und die Aufgaben der Wohlfahrtsverbände insgesamt?
Das ist für mich eine der Kernfragen für unsere zukünftige Arbeit. Und so fahre ich mit einer Reihe von Fragen zu diesem Thema zum Barcamp und will zunächst hören und versuchen, die Dimension dieses Themas zu erfassen. Hiermit meine ich nicht „nur“ Themen wie die Anschaffung einer Beratungssoftware, die Umsetzung von Online-Beratung oder die Nutzung sozialer Medien. Sondern ich frage mich, ob wir die Digitalisierung und Ihre Auswirkungen nicht grundsätzlicher diskutieren sollten und uns fragen müssen, wie wir mit diesem Phänomen umgehen und es positiv nutzen können? Die Digitalisierung wirkt sich z.B. nicht nur auf die eigentlichen Beratungs- und Pflegedienstleistungen aus, sondern wirkt weit in unsere Verbandsstrukturen hinein und betrifft auch das bisherige Grundverständnis unserer Arbeit.

Wie erreichen wir zukünftig unsere „Kunden“ und potentiellen Mitarbeiter? Wie kommunizieren wir nach innen, aber auch außerhalb unserer Verbände? Wie verändert sich unser Leitungsverhalten und unsere Führungskultur? Wie gestalten wir in Zukunft die Abläufe und Prozesse in unseren Einrichtungen und Diensten? Viele weitere Fragen ließen sich anschließen.

Letztlich stellt sich die Frage, welche Chancen in der Digitalisierung liegen und wie ein solch dynamischer Veränderungsprozess im Sinne unserer Kunden und Klienten aktiv gestaltet werden kann.

Ich freue mich auf eine spannende und anregende Diskussion.“

image

 

 

 

Hans-Peter Merzbach ist Vorstand beim Caritasverband Ahaus.

Hier geht es zur Internetseite.

 

 

Ich bedanke mich herzlich für Eure Statements!

LG Sabine

 

Das könnte Euch auch interessieren: Who’sWho des BarCamp Soziale Arbeit Teil 1. 

Neugierig geworden? hier geht es zur Anmeldung.

Veröffentlicht in SozialCamp

Das Who´s Who des BarCamps Soziale Arbeit – #Sozialcamp (Teil 1)

Im letzten Beitrag habe ich Euch angekündigt, dass sich zum Barcamp Soziale Arbeit am 28./29.11.2016 in Bonn schon ein interessanter Teilnehmer/innenkreis angemeldet hat. Einige Teilnehmer/innen habe ich gefragt:

„Warum interessiert Euch das BarCamp Soziale Arbeit eigentlich?“ Hier sind ihre Antworten!

Stephanie Braun

„Für mich sind Psychologie und Soziale Arbeit enge Verwandte. In vielen Beratungsstellen arbeiten Sozialarbeiter und Psychologen eng zusammen.
Ich freue mich auf einen interdisziplinäen Austausch auf dem Socialcamp über soziale Themen und Social Media.“

Stephanie Braun, Psychologin M.Sc., Doktorandin zur Entwicklung von Frühchen, Bloggerin, Stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe NRW des Berufsverbandes deutscher Psychologen (Twitter #LgNrwBdP) und bald auf Jobsuche.

Ihre Blogs: Frühchen und Theorie of Mind & Kleiner Komet

Helen Knauf

„Das Barcamp bietet die Chance, über Soziale Arbeit mal jenseits eingefahrener Diskurse zu sprechen, quer zu denken und neueren Themen (z.B. Digitalisierung!) Raum zu geben – deshalb hoffe ich auf ein offenes und inspirierendes Barcamp!“

10428120_343738622465472_4088184889761629877_o

Prof. Dr. Helen Knauf lehrt an der Hochschule Fulda im Fachbereich Sozialwesen frühkindliche Bildung und Erziehungswissenschaft.

Ihr Blog: Rund um die frühkindliche Bildung 

 

Anna Schmidt

„Als ich vor ein paar Jahren ein Facebook-Seminar besuchte, erzählte eine Kursteilnehmerin, dass ihr Chef gefragt hätte was sie mit einer Facebook-Seite will. Der Seminarleiter antwortete, dass die Frage nicht sein dürfe, was sie damit wolle, sondern warum sie noch keine Facebook-Seite für diese soziale Einrichtung eingerichtet hätte.

Ich denke, heute hat man langsam erkannt und akzeptiert, dass es ohne Social Media in der sozialen Arbeit nicht mehr geht. Trotzdem merke ich oft noch Vorbehalte und Skepsis. Auch im privaten Bereich stoße ich oft auf die Angst, dass man den Menschen nur noch digital begegnet.

Darum geht es aber nicht, sondern darum Informationen mehr Menschen zur Verfügung zu stellen, das Miteinander einfacher zu organisieren und Arbeitsabläufe effektiver zu strukturieren. Eine neue Qualität des Meinungsaustausches zu fördern und soziale Prozesse zu verändern.

Ich wünsche mir oft bei den Älteren, die Selbstverständlichkeit mit der meine Kinder diese Medien in ihr Leben integriert haben. Die Frage, ob wir soziale Medien nutzen, stellt sich uns nicht mehr. Wie uns diese Medien verändern und wie wir gesellschaftliche Prozesse damit beeinflussen können, ist für mich eine Fragestellung, die ich ins Barcamp tragen und erläutern möchte. Den Schritt zurück gibt es nicht mehr und so heißt es die Chancen zu erkennen und zu nutzen, die uns die digitale Welt bietet – beruflich wie privat.“

14379926_1198356396852790_8386647411659153288_o
Anna Schmidt macht die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in Berlin.

Ihr Blog: Bunt und farbenfroh

 

 

Wenn ihr auch Interesse habt, Euch hier vorzustellen, schreibt einfach einen kleinen Text, warum ihr das Thema wichtig findet.

Danke denen, die sich bis hier hin schon bereit erklärt haben! Ich freue mich auf Euch im November!

Liebe Grüße,

Sabine

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Hier geht es zur Anmeldung für´s BarCamp Soziale Arbeit – und:

Sozial wird digital – Bist Du dabei?

Das WHO’s WHO (Teil 2)