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Was ist der #SozialChat?

Der #SozialChat ist ein Twitterchat bei dem aktuelle sozialpolitische Fragen und digitale Themen der sozialen Arbeit diskutiert werden.

Engagierte Menschen der sozialen Arbeit (Studierende, Fachkräfte, Ehrenamtliche, Wissenschaftler & Co.) treffen sich auf Twitter und diskutieren über Fragen, die von Moderator/innen  im 10 Minuten-Takt getwittert werden.

Wann?

Alle zwei Wochen, freitags, von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Was wird benötigt?

Einen Twitteraccount, den du hier anlegen kannst.

Wie das mit Twitter funktioniert, findest Du hier.

Füge den Hashtag #SozialChat zu deinen Tweets hinzu, damit sie im Chat erscheinen.

Wenn du auf die Antworten anderer Chatteilnehmer antworten willst, nutze die „Replyfunktion“ von Twitter.

Viel Spaß beim Twittern!

Beispielfragen.

F1: Welche Kompetenzen brauchen Sozialarbeiter/innen, um den digitalen Wandel zu meistern?

F2: Arbeiten 4.0: Wie lässt sich Privates & Berufliches voneinander abgrenzen?

F3: Ist ein Grundeinkommen eine ernst zunehmende Möglichkeit im digitalen Zeitalter?

F4: Welche Chancen hat der Einsatz von Robotik und bots für die soziale Arbeit?

F5: Ist Virtual Reality interessant für die soziale Arbeit?

F6:  Wie sollte ein InnovationLab eingerichtet sein?

F7: Welche Themen sollen beim nächsten SozialChat diskutiert werden?

Die Teilnehmenden antworten auf eine Frage: F1 Welche digitalen Hilfen nutzt ihr in der sozialen Arbeit? mit A1: Onlineberatung (Beispiel).

F1: Welche digitalen Hilfen nutzt ihr in der sozialen Arbeit?

F2: Wie kann digitale Inklusion gelingen?

F3: Wie können digital fitte Fachfrauen und -männer für die soziale Arbeit gewonnen werden?

F4: Welche digitalen Hilfen gibt es bei der Arbeit mit Flüchtlingen?

F5: Wie kann Twitter der sozialen Arbeit dienen?

F6: Welche Auswirkungen hat das Internet der Dinge für die Arbeit mit alten Menschen?

F7: Wie lassen sich Verantwortliche in den Organisationen für digitale Transformation sensibilisieren?

Entwickelt und gegründet wurde der #SozialChat von Hendrik Epe, Christian Müller, Reiner Knudsen, Stephanie BraunBenjamin Wockenfuss und mir. Monika Heusinger hat ihre Erfahrung eingebracht. Herzlichen Dank dafür!

Die Idee zum SozialChat wurde beim ersten SozialCamp – BarCamp der sozialen Arbeit geboren und in einer Facebookgruppe weiterentwickelt. Beispielgebend für diese Form des Austauschs war der EdChatDE – herzlichen Dank hierfür!

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Snapchat – Ein Selbstversuch.

Ich konnte mal wieder meinen Mund nicht halten und twitterte  munter: „Muss man denn jetzt jeden Snapchat mitmachen?“

Und ein paar Tage später war ich drin.

Ich hätte es mir ja denken können. Es war eigentlich genau wie damals als ich 2010 diesen „Unsinn“ mit diesem Facebook & Co. nicht mitmachen wollte. Dafür bin doch jetzt wirklich eigentlich zu alt, dachte ich.

Ich fand heraus, dass die sozialen Medien eine prima Möglichkeit sind, das Bildungswesen interessanter zu machen. Und seit uns die neu zugewanderten Menschen zeigen wie sie mittels digitaler Medien ihre Reise, ihre Zugänge und ihre Sprachbarrieren meistern, gehören sie, die sozialen Netzwerke, nun (fast) zu den gesellschaftlichen Gepflogenheiten.

Und immer denkt man ja, jetzt hat man endlich die Hürde zum nächsten Medium genommen, zum Beispiel Instagram, da kommt schon wieder etwas Neues daher.

Ja, so ist es.

Und so kam auch snapchat.

Was ist Snapchat?

„Snapchat ist ein sog. Instant-Messaging-Dienst, bei dem man Fotos oder 10-sekündige Videos an seine Freunde schicken kann.

Man kann diese Fotos/Videos gestalten, in dem man einen kleinen Text (meist nur kurze Sätze oder Wörter), Smileys, einen Filter oder die derzeitige Uhrzeit hinzufügt.

Man bestimmt, wie lange der Freund, der das Foto erhalten wird es sehen kann (zwischen 1 und 10 Sekunden). Man kann ein Foto/Video aber auch für alle Kontakte sichtbar machen, indem man dieses zu seiner “Geschichte” hinzufügt. Dann können alle Kontakte 24 Stunden lang dieses Foto/Video so oft anschauen, wie sie möchten.“ (aus: Snapchat & Co. – Ein Interview.)

Ich gebe zu, es war schwer gewöhnungsbedürftig. Es erfordert fast eine gewisse soical media Vorerfahrung, denn die Benutzeroberfläche lässt sich am besten spielerisch erschließen. Es gibt auch ein sehr brauchbares eBook hierfür, das ich gelesen und aus dem ich ein paar sehr gute Tipps entnommen habe.

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Was bringt Snapchat für die soziale Arbeit?

Es ist das Medium, das gemäß Statistiken derzeit am meisten von jungen Menschen genutzt wird, weil es einfach witzig und unterhaltsam, aber eben auch privater als andere sozialen Medien ist. Die Eltern oder Erzieher/innen lesen nicht mehr mit.

Gerade weil es so beliebt ist, macht es Sinn, das Medium auszuprobieren und bestenfalls selbst Spaß daran zu finden, damit es einem nicht so suspekt erscheint bzw. ungeprüfte Vorurteile darüber entstehen.

Abgesehen davon bietet es viel Potential für den Einsatz im Unterricht. Es lassen sich kleine Filme drehen und bearbeiten.

Es weckt die Kreativität. Es können kleinere oder größere Drehbücher entwickelt werden und ähnlich wie Instagram kann sich Snapchat in bewegten, bemalten und besprochenen Bildern, die sich auch speichern lassen, in der Bildungsarbeit einsetzen lassen.

Ich selbst konnte das zum Beispiel beim Barcamp Bonn feststellen, das gestern statt gefunden hat und bei dem ich nicht teil genommen habe.

Durch Snapchat habe ich verlebendigt mitbekommen, was dort passiert ist. Natürlich auch durch Twitter und Instagram. Aber Snapchat bringt es auf den Punkt.

Mich begeistert, dass Du eine Geschichte erzählst. Die clips, die Du Deinen Followern zeigst, heißen: „Meine Geschichte.“

Die kann jeden Tag anders sein. Mal von einer Kampagne, mal von einem Ausflug. Es kann so eine Art Geschichte hinter der Geschichte sein. Es kann ein gefilmtes Reisetagebuch sein.

Und daher lautet die Antwort auf die Frage:

Muss man denn jeden Snapchat mitmachen?

Ja, ich zumindestens mache auch diesen nächsten Social Media Schritt.Und nicht nur von Berufs wegen.

Und, wenn ihr wissen wollt, wie mein Selbstversuch weitergeht, folgt mir doch einfach auf Snapchat. Das hier ist mein Code.

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Links & Tools

Snapchat in Deutschland mit mehr aktiven Nutzern als Twitter 

Snapchat & Co. – Ein Interview

eBook: snap me if you can

Snapchat für Bildung und Wissenschaft

Das Bistum Münster auf Snapchat.

Museen, die bei Snapchat sind.

Snapchat – So gelingt der Einstieg garantiert. 

 

 

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Social Media in der sozialen Arbeit.

 

 

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Social Media & Kirche? (Interview)

Heute für Euch im Interview: Tobias, der Initiator von Dreifachglauben, das Blog einer jungen Theologengruppe!

Tobias, Du bist der Initiator des Blogs Dreifachglauben. Wie bist Du auf die Idee gekommen ein Blog zu schreiben? Was treibt Euch? Warum gerade als Theologiestudierende?

Im Rahmen meiner Abschlussarbeit beschäftigt mich die Frage des persönlichen Glaubens und Gemeindebildung. So hat sich der Wunsch entwickelt, mich mit Theologen und Theologinnen zu vernetzen, die auch an neuen Pastoralenprojekten und neuen Wegen zu Gott interessiert sind.

Wir wollen mit eigenen Worten erzählen, wer dieser (abstrakte) Gott eigentlich für uns ist.

Im Studium lerne ich rational Gott zu erklären. Zusagen, was wer über ihn gesagt hat. Aber für Existentielles wie die Frage nach meiner eigenen Beziehung zu Gott, meine eigenen Worte über Gott, dafür gab es keinen Raum.

Unser erster Artikel „Ich weiß nicht was Gott ist“, den wir am 5. Juli 2015 veröffentlicht haben, stieß auf hohe Resonanz! Er wurde bis heute über 700 mal gelesen. Und so ging es weiter:  Seitdem wird jeder Artikel am ersten Tag 100 mal gelesen.

Unsere Facebookseite erreicht im Durchschnitt 2000 Menschen. Und bei allem ist die Tendenz steigend.

Wir wissen nicht was Gott ist, aber wir können darüber schreiben und davon erzählen wie wir ihn erleben. Welche Splitter sich in unserem Leben zeigen.

Wir arbeiten in einem Team von 11 Autoren und einem Kolumnisten ab 2016. Eifel, Freiburg, Trier, Mainz, Marpingen – wir sind verteilt. Ein virtuelles Netzwerk: Keiner von uns kennt alle Autoren persönlich. Und trotzdem klappt die Zusammenarbeit und interne Kommunikation.

In Zukunft wollen wir das Blog als Inqubator für weitere Projekte nutzen, so haben wir am 27. November unseren Shop eröffnet in dem wir tragbare(!) TShirts und Umhängetaschen anbieten.

Welche Wirkung wollt ihr mit Eurem Blog erzielen?

Ich kann nicht sagen, welche Wirkung unser Blog erzielen soll. Wir haben keinen Auftraggeber und sind deswegen von der Last befreit, irgendwelche Ziele, Quoten oder Meilensteine zu definieren. Ich schätze an unserem Projekt sehr, dass wir unverkrampft schreiben können.

Aber ich kann sagen, welche Wirkungen wir bisher erreicht haben: Unsere einfache Sprache und die Nähe zum Leben wird gelobt. Außerdem zeigt die Statistik, dass unsere Leserschaft vor allem jungen Erwachsenen (18 – 34 Jahre) sind. Eine Generationen, die klassischer Weise schon als Glaubensferne gilt!

Wie schätzt Du das Thema Kirche & Social Media im Allgemeinen ein? Kennst Du gute Beispiele?

Ich glaube, dass die Geschichte von Sozialen Medien und Kirche vor allem durch gegenseitige Ignoranz geprägt ist. Die Subventionierung von Kirchenzeitungen scheint vielen Bistümern immer noch näher zu liegen als eine Investition in neue Medien. Kardinal Marx berühmter Ausspruch „Verbloggung führt zu Verblödung“ und denen um diese Phrase gemachten Aussagen, zeigt, dass man dem Medium sehr undifferenziert gegenüber steht.

Dabei verkennt man meiner Meinung nach absolut das Potential. Hohe Reichweite zu niedrigen Betriebskosten. Ein Server, ist er auch noch so gut, kostetet immer weniger als eine gedruckte Zeitung. Unser Blog kostet 25€ pro Jahr Serverkosten. Zum Jahreswechsel haben wir aufgerüstet auf 120€ pro Jahr (Alles aus eigener Tasche). Bei einer generierten Reichweite von ungefähr 2000 Personen pro Beitrag. Von dem eingesparten Geld können gute Medienarbeiter eingestellt werden.

Bei der Kritik an der publizierten Meinung sollte man auch nicht vergessen, dass man eine Meinung eines Mediums nur mitbestimmen kann, wenn man selber in diesem Medium aktiv ist. Deswegen gibt es ja auch die KNA. Radio Vatican. Die Kirchenzeitungen der Bistümer. Kirche hat sehr viele fähige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Schritt ins Digitale ist gar nicht so schwierig.

Dass solche Schritte funktionieren, hat sich zu letzt am Relaunch von katholisch.de gezeigt. Hier finden wir exzellente Social Mediaarbeit. Gut geplant und für verschiedene Kanäle angepasst. Jeder Kanal bekommt nach seinen Spielregeln den jeweils passenden Inhalt. Damit hat es katholisch.de geschafft (nach sehr, sehr langer Zeit) ein Nachrichtenportal jenseits von kath.net aufzubauen.

Wie wollen Deiner Meinung nach, junge Menschen heute angesprochen werden – zum Thema Glauben, aber auch von potentiellen Arbeitgebern oder auch diejenigen, die Unterstützung und Hilfe brauchen?

Jeder Mensch mag Geschichten. Ich glaube, das ist damals wie heute gleich. Ich glaube auch nicht, dass sich viel an den Inhalten geändert hat, die Menschen ansprechen.

Der christliche Glaube zieht seit mehreren tausend Jahren Leute an. Der Glaube an einen Gott sogar noch länger. Die Frage ist nur, welche Form gerade gebraucht wird, um den Inhalt zu transportieren. Dieser Wandel der Form zeigt sich schon in der Bibel. Mal waren es Geschichten. Mal Psalmen. Mal Briefe. Mal Sprichwörter. Mal Gleichnisse. Jede Zeit hat ihre Form. Jede Gruppe hat ihre Form.

Da sehe ich eher das Manko im Moment. Wir haben kein Glaubensproblem, sondern ein Vermittlungsproblem, weil wir Leuten antworten, ohne dass sie fragen, auf Kanälen, die sie nicht empfangen. Und dann konstruieren wir daraus eine glaubensferne Gesellschaft, in der wir eine unverstandene kleine Herde sind. Eine fatale Fehleinschätzung, die uns isoliert.

Denkst Du, dass Social Media ein Hype ist, der bald wieder vorbei ist oder geht es um die gelungene Verbindung von digitalen Medien mit dem Alltagsleben? Was kann Deiner Meinung nach hier helfen?

Es ist schwierig etwas als Hype zu bezeichnen, was schon einige Zeit existiert und so elementar im Leben der Menschen angekommen ist. Die Frage nach der Beurteilung eines Mediums sollte sich für uns nur sekundär stellen. Denn Verkündigung sollte da geschehen, wo die Menschen sind. Und Menschen sind (u.a.) bei Facebook, WhatsApp, SnapChat und Co. Die Frage, die uns leitet, sollte sein: Wie transportiere ich, was ich zu sagen habe,  für den  jeweiligen Kanal passend.

Vielen Dank Tobias für das Interview! Und viel Erfolg weiterhin mit Euren Projekten rund um Dreifachglauben!!

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Social Media in der sozialen Arbeit?

Mitarbeitende in der sozialen Arbeit wissen häufig nicht, wie sie digitale Arbeitsmethoden vernünftig in ihrem Alltag einsetzen können. Manche benutzen vielleicht privat Facebook, aber damit hat es sich auch häufig schon. Vielen Älteren sind die digitalen Medien suspekt, gerade weil sie einen Kommunikationsstil pflegen, der ihrer Alltagskommunikation so gar nicht entspricht. Damit sollen sich Öffentlichkeitsarbeiter beschäftigen, wenn überhaupt.

Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Kommunikations- und Arbeitskultur wie sie in digitalen sozialen Netzwerken praktiziert wird, häufig dem Alltag in sozialen Organsitionen, wenn sie nicht Betterplace oder Changer heißen, noch so wenig entspricht.

Es ist auch nicht damit getan, einen Kurs zu besuchen, der einem zeigt wie Twitter oder Instagram funktioniert, sondern es ist Learning by doing. Und dieses Learning by doing führt zu einer neuen Kommunkationskultur und diese dann zu einer neuen Organisationskultur. Die Garage, in der Steve Jobs seinen ersten Computer entwickelte, ist in jedem Haushalt denkbar und Internetaktivisten sind kleinere oder größere Erfinder.

Dieser Gedanke muss in der sozialen Arbeit Einzug halten. Sozialarbeiter/innen müssen sich als Entwickler/innen begreifen.

Diese Drei sind genug.

Das Tablet.

Seit fünf Jahren experimentiere ich mit unterschiedlichen digitalen Möglichkeiten, um meinem Arbeitsalltag gerecht zu werden. Der Schritt vom mobilen Laptop zum Tablet war der Elementarste hat mir Zeit, Geld und Ressourcen einspart.

Es ist sicher eine Gewohnheitssache, aber ich lese mittlerweile fast alles auf dem Tablet. Die Papierzeitungen sind abbestellt. Es ist umweltfreundlicher und preiswerter. Und das gleiche gilt für Broschüren, größere Dokumente und Präsentationen.

tipp: Ich empfehle die App File Manager zum Transport von Sitzungsunterlagen. Dieser Dateimanager ist wie ein Aktenplan aufgebaut.

Apps.

Die Grundlagen einer funktionierenden digitalen Arbeit sind neben der Hardware gute Programme, sprich Apps. Da es zig verschiedene Apps gibt, empfehle ich, ruhig ein wenig zu experimentieren. Wer noch wenig Erfahrungen mit Apps hat, kann sich vorher mal eine Liste machen, was er normalerweise im Alltag auf seinem Schreibtisch oder an seinem Arbeitsplatz braucht. In der Regel gibt es auch eine entsprechende App dafür.

Am besten die Apps mit treffsicheren Namen in wenigen Ordnern sortieren.

tipp: Nicht zu viele Apps downloaden, sondern lieber experimentieren und auch wieder löschen und andere ausprobieren.

Eine Kladde.

Zusätzlich zu meinem Ipad benutze ich eine DIN A 5 Kladde. Manch eine/r wird sich wundern, das ginge doch auch alles elektronisch. Ja, stimmt. Ich habe da auch Einiges ausprobiert.

Für Notizen und insbesondere Ideenskizzen eignet sich die Kladde einfach besser. Aber es geht auch elektronisch.

tipp: Sehr beliebt ist zum Beispiel die App Evernote. Der Kollege Thomas Mampel gibt wertvolle Hinweise, wie er mit ihrer Hilfe seine Arbeit managet.

Soziale Netzwerke.

Das Blog.

Heutzutage ist es keine große Kunst mehr, seine eigene Webseite zu erstellen und zu pflegen. Mit Plattformen wie wordpress lassen sich mit ein wenig Übung wohldesignete Blogs und anderes kreieren. Dabei ist das bei einem Blog überhaupt nicht nötig, denn ein Blog ist ja nichts anderes als eine schlichte Aneinanderreihung von Textbeiträgen, Fotos, Podcasts oder Videos und mehr, neudeutsch Posts. Grundsätzlich ist Bloggen auch auf anderen sozialen Netzwerken wie Facebook (Notizen) oder Linked In möglich. Der eigene Blog birgt allerdings die Möglichkeit, ihn zum Ausgangspunkt crossmedialer Kommunikation zu machen.Die Abkürzung Blog kommt von Logbuch. Für Einrichtungen der sozialen Arbeit ist es eine gute Möglichkeit über ihre Arbeit und besondere Events zu berichten.

tipp:  Die einfachste Möglichkeit ist, wöchentlich einen Wochenrückblick zu schreiben und ein Foto beizufügen.

Twitter.

Ich schwöre auf Twitter. Es ist mittlerweile mein Informationskanal Nummer 1. Durch die Echtzeitkommunikation und durch seine Vielfalt sind dort Informationen als erstes und auch diversifiziert und zu allen möglichen Themen zu finden. Twitter ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Deswegen habe ich dazu einen separaten Beitrag geschrieben.

tipp: Eine Liste anlegen mit den Themen und Kontakten (Usern), die aktuell für Deine Projekte und Interessen von besonderer Bedeutung sind.

Linked in/Xing.

Beide Netzwerke dienen mir persönlich als Adressverzeichnis. Beiträge aus dem Blog veröffentliche ich dort ebenfalls und auch die Expertengruppen erreichen eine immer höhere Beliebtheit. Auch im Zusammenhang von Personalgewinnungsstrategien sind diese Netzwerke von Bedeutung.

tipp: Wem Facebook oder Twitter zu gewöhnungsbedürftig sind, findet hier eine gute Einstiegsmöglichkeit, sich in Foren zu beteiligen oder Unternehmensnews zu abonnieren.

Facebook.

Facebook arbeitet mit Seiten, Gruppen und persönlichen Profilen. Es gibt mittlerweile viele Gruppen, die für Studierende der sozialen Arbeit und Sozialarbeitende von Interesse sind. Fachspezifische Gruppen und auch Gruppen für Stellensuchende.

tipp: Für soziale Organisationen kein Profil sondern eine Seite einrichten.

Instragram.

Generell erfreuen sich Bilder und Videos zunehmender Beliebtheit. In Instagram werden Fotos und Videos veröffentlicht. Es verlangt ein wenig Kreativität, da über die Fotografie zum Ausdruck kommt, welche Botschaft ich habe.

tipp: Instagram für Beginner: 10 Tipps für den Start.

Wissensmanagement ist easy.

Guter Content ist King. Guter Content zeugt von Qualität. Da hat sich zwischen früher und heute wenig geändert. Aber früher war es hauptsächlich eine Sache der Journalisten. Heute ist es Aufgabe jedes Einzelnen. Auch in der sozialen Arbeit.

Und der Unterschied zu früher ist, jede/r Einzelne kommuniziert, produziert und verarbeitet die Inhalte selbst. Das hat verrückte Auswirkungen auf die in der analogen Welt wirksamen Arbeitsstrukturen. Auch in der sozialen Arbeit hält das Einzug. Learning by doing ist Prinzip. Nichts ist mehr zu Ende gedacht, alles kann und muss ständig weiter entwickelt werden.

Ich benutze ein paar wenige Apps, um mich auf dem Laufenden zu halten. Dabei lese ich neben den klassischen Zeitungen, die ich in der Regel über Twitter konsumiere, gerne andere Blogs, die es mittlerweile zu den vielfältigsten Themen gibt.

Wenn ich kurzfristig Informationen sammeln will, speichere ich die entsprenchende Seite auf meiner Tabletoberfläche in einem entsprechend benannten Ordner, z.B. Blogartikel XY. Was ich länger aufheben möchte, lege ich in OneNote ab.

tipp: Halte Dein Tablet oder Smartphone übersichtlich. Ich benutze einen Feedreader, eine App, die Dir ermöglicht Blogs zu abonnieren und immer, wenn sie einen neuen Beitrag eingestellt haben, erscheinen sie im Reader. Meine App hierfür heißt Newsify.

Produzieren.

Als Social Media Akteur wirst Du schnell zum Produzenten. Du schreibst, fotografierst, drehst kleinere oder größere Videos oder vertonst Deine Texte. Das ist das Neue. Als Experte für Deinen Inhalt wirst Du Teil einer Weiterentwicklung und entwickelst sie auch mit.

Im Rahmen dieses Blogs beobachte ich neue Entwicklungen, lerne im Austausch mit anderen und entwickle auch wieder weiter. Und das kann in der sozialen Arbeit insgesamt geschehen.

Eine App ist mehr oder weniger schnell entwickelt und wenn wir unser Know-How miteinbringen, kann sie sinnvoll genutzt werden: für die Flüchtlingshilfe, als Obdachlosenzeitung, als Wegweiser, zur Übersetzung, als Lernhilfe für Kinder und Jugendliche, die andere Herangehensweisen an Bildung brauchen als es sie klassischerweise gibt. Gamification ist gefragt. Wie können wir Menschen durch spielerische Aktionen an Lernprozessen beteiligen?

tipp: Probiere Dich aus. Es ist Learning by doing. Das wichtigste ist: Trau Dich! Es wird Dich weiterbringen.

Influencing.

Wenn Du so agierst, wirst Du feststellen, dass Du zum Influencer wirst. Du wirst gelesen, wahr genommen. Und das promotet auch Deine Einrichtung. Aber wichtig ist eigentlich, dass die Marke oder die Einrichtung nicht im Vordergrund stehen und auch nicht vordergründig von Interesse sind. Das Neue an der Kommunikation 4.0 ist, dass Du von Bedeutung bist. Deine Meinung, Deine Persönlichkeit, Dein Stil, Deine Interessen. Ohne Dich funktioniert es nicht. Das ist die neue Qualität: Nicht mehr wenige Journalisten oder Politiker entwickeln unsere Gesellschaft medial miteinander weiter, sondern wir alle. Und wir sind Botschafter/innen unserer eigenen Ideen und Werte.

tipp: Suche Dir Themen, Kampagnen, Aktionen, die Dich wirklich interessieren, dann wirst Du wichtige Beiträge zu deren Weiterentwicklung leisten können.

Die Community.

Du bildest ganz automatisch eine Community. Das sind die Leute, die Dir auf den unterschiedlichen Kanälen folgen. Wenn es Dir wichtig ist, dass die Community ausgewogen ist, dass verschiedene Experten und Expertinnen mit dabei sind, dann folge ihnen, gehe ins Gespräch, schreibe Kommentare. Im Vordergrund steht das Thema, das Euch verbindet und das Du weiterbringen willst.

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Für Euch getestet: Snapchat – ein Selbstversuch.

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Jung und vernetzt

hinsehen.net

Foto: dpa/ picture-allianceAllen Unkenrufen zum Trotz belegen die neusten Studien, dass Facebook nach wie vor das beliebteste soziale Netzwerk von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland ist. Auch wenn die Anzahl der aktiven Nutzern im Alter von 16 bis 19 Jahren sinkt und die Zahl der älteren Nutzer steigt.

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