Inspirationsreisen.

Inspirationsreisen helfen, outside the box zu denken, die eigene Arbeit zu reflektieren, zu analysieren und modernisieren. Sie sind Teil des Innovationsmanagements. Worauf sollte man dabei achten?

Ziele definieren.

Man kommt zu guten Ergebnissen, wenn man im Vorfeld definiert, was man mit der Inspirationsreise erreichen will. Geht es darum, über den aktuellen Stand moderner Technologien informiert zu werden? Geht es um einen Geschäftszweig, den man anstrebt? Um Organisationskultur und -entwicklung? Um neue Finanzierungsmöglichkeiten?

Netzwerken.

Gerade die digitalen Netzwerke helfen, mit Menschen in Kontakt zu sein, die Zugänge zu Institutionen, Orten oder anderen Menschen knüpfen können, die Ziel der Inspirationsreise sind und, die dabei unterstützen, ein interessantes Programm zusammen zu stellen.

Team.

Hilfreich ist es, sich im Vorfeld mit dem Team, das am Austausch teil nimmt, vorzubereiten, Rollen zu verteilen (Organisation, Dokumentation, Social Media Aktivitäten) und ein Budget festzulegen.

Zuhören, begreifen, notieren.

Es ist erlaubt, so viel wie möglich aufzunehmen. Die Kunst ist, zu verstehen wie die Organisation tickt, um zu begreifen, warum es funktioniert. Wichtig: Es geht nicht darum, alles 1:1 zu übertragen, sondern das Ganze zu erfassen, um zu entscheiden wie es die Weiterentwicklung der eigenen Organisation unterstützen kann. Also gut zuhören,  möglichst mit allen Sinnen, verstehen, aufschreiben.

Begriffe merken.

In der „anderen“ Welt, zum Beispiel bei der Internetmesse Republica oder im Ausland oder bei einem Wirtschaftsunternehmen gibt es häufig eine Fülle von Begriffen, die ungewohnt, neu oder in anderen Zusammenhängen gebraucht werden. Es lohnt, die Begriffe zu notieren und in den eigenen Kontext stellen. Auch so entstehen Innovationen.

Inspirierende Orte auswählen.

Was hat Kunst mit der sozialen Arbeit zu tun? Was ist ein Co-Working Space? Wie funktioniert ein Google-Lernzentrum? Wie funktioniert Virtual Reality? Warum ist eine Brotfabrik als Office Space für die soziale Arbeit geeignet? Was macht ein Hotel mit einem, das als Social Business von Flüchtlingen betrieben wird?

Der Raum ist der dritte Erzieher sagt man in der Pädagogik. Raum und Farbgestaltung wirken auf das Gemüt, auf den Geist, auf die Kreativität und die Innovationsfähigkeit. Der Raum inspiriert.

Gute Begegnungen.

Die Menschen, denen man begegnet, wirken durch ihre Persönlichkeit. Sie sind Vorbilder. Modelle. Sie prägen Bilder.

Sie machen etwas mit einem. Und auch, wenn es bei solchen Lernreisen eher darum geht, etwas mitzunehmen, zeigt das Gespräch, dass man selbst auch neue Ideen beitragen kann.

So entstehen nachhaltige Kontakte, die etwa über Social Media weiter gepflegt werden können.

Auswertung.

Ich persönlich mache es so, dass ich meine Notizen durchgehe, ins „Reine“ schreibe, checke, was davon für uns in Frage kommt und die Neugestaltung entwickle. Im Team lassen sich die Erkenntnisse dann gemeinsam bewerten und neue Aspekte ergänzen.

(Mit-)Teilen.

Für diejenigen, die nicht an dem Austausch teil genommen haben, gilt es nun, die Erfahrungen (mit-) zuteilen. Hierfür eignen sich konkrete Ergebnisse, veranschaulichende Bilder und Videos und eine Idee wie das Neugelernte umgesetzt werden kann. Dank Social Media kann auch schon während der Reise eine virtuelle Beteiligung ermöglicht werden.

Machen.

Spätestens jetzt kann entschieden werden, welche Tools in die eigenen Organisation implementiert werden. Während der Inspirationsreise oder kurz nachher kann ein Aha-Erlebnis eintreten, das im Kopf alle Puzzlesteine zum neuen Ganzen zusammen setzt. Das ist vielleicht das Größte, was durch eine solchen Reise geschehen kann. Denn es handelt sich keinesfalls darum eine 1:1 Übertragung vorzunehmen, sondern die Gegebenheiten in der eigenen Organisation so zu sortieren, dass dadurch etwas Neues entsteht.

Evaluieren.

Gut ist, nach drei Monaten zu überprüfen, wie weit die Umsetzung gekommen ist. Und spätestens nach einem Jahr oder vor der nächsten Inspirationsreise wieder eine Überprüfung vorzunehmen.

In jedem Fall wird es so sein, dass die Reise etwas mit einem macht. Persönlich und für die Organisation.

Sie verändert.

Wandelt.

Erneuert.

 

 

 

 

 

 

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