Sozialer Arbeitsmarkt der Zukunft – Inklusion statt Exklusion

image

Sabine Depew (Hrsg.), Claudia Elschenbroich (Hrsg.), Lutz Wende

Sozialer Arbeitsmarkt der Zukunft
Inklusion statt Exklusion
ISBN 978-3-7841-2435-3
1. Auflage, September 2013, Kartoniert/Broschiert, 180 Seiten

Das Projekt basierte auf der Leitidee, dass existenzsichernde Beschäftigung und soziale Teilhabe für arbeitsmarktferne Personen dauerhaft ermöglicht werden muss. Innerhalb des Projektes wurde die Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes verfolgt. Es wurden zwölf Betriebe ausgewählt, die im Rahmen eines Qualitätsentwicklungsprozesses mit dem Ziel der Optimierung ihrer Organisationsform begleitet wurden. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Integration der Beschäftigung, auf eine Markt- und Kundenorientierung sowie auf Finanzierungsmöglichkeiten gelegt. Weiterhin erfolgt eine Evaluation der Implementierung dauerhaft geförderter Beschäftigung nach Paragraph 16e SGB II (Beschäftigungszuschuss). Der Verlauf und die Ergebnisse des Gesamtprojektes werden dokumentiert. Im Anhang befindet sich eine Auswahl spezifischer Tools, die über das Projekt hinaus für die Entwicklung von Sozialfirmen unterstützend sind. (IAB)

Female Leadership in Social Service Organisations

Europäisches Programm: Grundtvig Lernpartnerschaft

Female Leadership in Social Service Organisations – heißt das europäische Caritas-Netzwerk, das im Rahmen einer GRUNDTVIG-Lernpartnerschaft im Dezember 2009 in München gegründet wurde.

Im Rahmen des FLISSO-Netzwerkes sollten die Rahmenbedingungen erforscht werden, die Führungsaufgaben von Frauen in sozialen Dienstleitungsorganisationen europaweit attraktiver machen, um so einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit dieser Nichtregierungsorganisationen in Europa sowie der Stärkung der Sozialwirtschaft zu leisten. Das Netzwerk untersuchte die biographischen Hintergründe erfolgreicher Frauen in Führungspositionen und sammelt gute Beispiele für attraktive Arbeitsbedingungen von Frauen in sozialen Organisationen.

Die Projektprodukte (Trainingsmodule/Broschüre) wurden unter den teilnehmenden Organisationen, Caritas Europa und verschiedenen Frauennetzen verteilt.

Hier finden Sie die Ergebnisse im Detail beschrieben. Das Projekt entfaltete Breitenwirkung als die Ergebnisse in das Nachfolgeprojekt „Gleichgestellt in Führung gehen“ des Deutschen Caritasverbandes einflossen.

Erfahrung zahlt sich aus!

imageIm Rahmen der aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Gemeinschaftsinitiative EQUAL wurden europaweit Entwicklungspartnerschaften geschaffen, in denen innovative Ansätze erprobt werden, um Diskriminierung und Ungleichbehandlung im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen.

Die „Offensive für Ältere“ war eine von 109 Entwicklungspartnerschaften, die in Deutschland an der ersten Förderrunde von EQUAL teilgenommen haben. In einem Zusammenschluss von 14 Partnern aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Wissenschaft und Wirtschaft hat sie Strategien gegen die Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt erarbeitet. Ziel war es, neue Arbeitsplätze in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft bzw. im Dienstleistungsbereich zu schaffen, dabei die hohe Lebenserfahrung und Sozialkompetenz älterer Menschen zu nutzen und dem seit Jahren populären Trend zu einer Verjüngung von Unternehmensbelegschaften entgegen zu treten. Neben dem Schaffen neuer Arbeitsplätze waren die Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit und die Entwicklung eines flexiblen Fördersystems die zentralen Ziele der Entwicklungspartnerschaft.

Die „Offensive für Ältere“ hat ihre Arbeit im Jahr 2005 erfolgreich abgeschlossen und ihre Ergebnisse und Erfahrungen in die Arbeitsmarktpolitik von Bund und Ländern eingebracht.

European Network for Social Inclusion

imageENSI (European Network: Consultants for Social Inclusion) war ein europäisches Projekt, das die Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Mitwirkung von Menschen entwickelte und gestaltete, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind. Hauptziel des dreijährigen ENSI-Projektes (2002 – 2005) war die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung in Euro- pa. Vor diesem Hintergrund informierte ENSI über die Nationalen Aktionspläne zur Eingliederung ausgegrenzter Menschen (NAPincl), qualifizierte sozialpolitische Akteure für eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Benachteiligten, knüpfte europaweite Netze für neue transnationale Kooperationen und bewegte Politik und Verwaltungen zur stärkeren Förderung der sozialen Eingliederung. Nach fünf erfolgreichen Fortbildungsworkshops mit unterschiedlichen Zielgruppen in Almelo, Manchester, Salzburg, Lyon und Thessaloniki hat ENSI in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die Ergebnisse und Erkenntnisse des Netzwerkes nun auf einer Abschlussveranstaltung präsentiert und diskutiert. Im Vordergrund stand dabei die Übertragbarkeit der verschiedenen Good-Practice- Beispiele im Rahmen zielgruppenübergreifender Partizipationsansätze. Die Ansätze wurden gemeinsam mit Mitarbeiter(innen) und Teilnehmer(innen) verschiedener Beschäftigungs- und Wohnprojekte für obdachlose Menschen auf ihre Praktikabilität hin untersucht.

%d Bloggern gefällt das: