Erfahrung zahlt sich aus!

imageIm Rahmen der aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Gemeinschaftsinitiative EQUAL wurden europaweit Entwicklungspartnerschaften geschaffen, in denen innovative Ansätze erprobt werden, um Diskriminierung und Ungleichbehandlung im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen.

Die „Offensive für Ältere“ war eine von 109 Entwicklungspartnerschaften, die in Deutschland an der ersten Förderrunde von EQUAL teilgenommen haben. In einem Zusammenschluss von 14 Partnern aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Wissenschaft und Wirtschaft hat sie Strategien gegen die Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt erarbeitet. Ziel war es, neue Arbeitsplätze in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft bzw. im Dienstleistungsbereich zu schaffen, dabei die hohe Lebenserfahrung und Sozialkompetenz älterer Menschen zu nutzen und dem seit Jahren populären Trend zu einer Verjüngung von Unternehmensbelegschaften entgegen zu treten. Neben dem Schaffen neuer Arbeitsplätze waren die Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit und die Entwicklung eines flexiblen Fördersystems die zentralen Ziele der Entwicklungspartnerschaft.

Die „Offensive für Ältere“ hat ihre Arbeit im Jahr 2005 erfolgreich abgeschlossen und ihre Ergebnisse und Erfahrungen in die Arbeitsmarktpolitik von Bund und Ländern eingebracht.

European Network for Social Inclusion

imageENSI (European Network: Consultants for Social Inclusion) war ein europäisches Projekt, das die Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Mitwirkung von Menschen entwickelte und gestaltete, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind. Hauptziel des dreijährigen ENSI-Projektes (2002 – 2005) war die Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung in Euro- pa. Vor diesem Hintergrund informierte ENSI über die Nationalen Aktionspläne zur Eingliederung ausgegrenzter Menschen (NAPincl), qualifizierte sozialpolitische Akteure für eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Benachteiligten, knüpfte europaweite Netze für neue transnationale Kooperationen und bewegte Politik und Verwaltungen zur stärkeren Förderung der sozialen Eingliederung. Nach fünf erfolgreichen Fortbildungsworkshops mit unterschiedlichen Zielgruppen in Almelo, Manchester, Salzburg, Lyon und Thessaloniki hat ENSI in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die Ergebnisse und Erkenntnisse des Netzwerkes nun auf einer Abschlussveranstaltung präsentiert und diskutiert. Im Vordergrund stand dabei die Übertragbarkeit der verschiedenen Good-Practice- Beispiele im Rahmen zielgruppenübergreifender Partizipationsansätze. Die Ansätze wurden gemeinsam mit Mitarbeiter(innen) und Teilnehmer(innen) verschiedener Beschäftigungs- und Wohnprojekte für obdachlose Menschen auf ihre Praktikabilität hin untersucht.

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