Social Media A-Z

Social Media bieten viele brauchbare Tools, um die Wirksamkeit von Bildungsprozessen und sozialer Arbeit zu optimieren. Hier findest Du eine Übersicht mit Beispielen, Anleitungen und links zu den genannten Tools. Sie wird laufend ergänzt.

A

App

Kurzform für Application, Anwendung.  Beispiel Welcome App Deutschland für Flüchtlinge. Eine App zu erstellen, ist keine leichte Aufgabe. Wer es trotzdem probieren möchte, findet hier eine Anleitung. Auch aus einer Facebookseite lässt sich eine App erstellen. Mehr Infos hier.

B

Barcamp

Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.

Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.

Themenbezogene Barcamps werden entsprechend umbenannt: HistoCamp, EduCamp, BildungsCamp etc. Durch den Einsatz von Social Media werden die Diskussionen und Ergebnisse von BarCamps unmittelbar zur Verfügung gestellt. Sie werden auch als Un-Konferenzen oder Nicht- Konferenzen bezeichnet, da sie ungeplant ablaufen und sich von daher deutlich von regulären Konferenzen unterscheiden.

Hier findest Du ein Beispiel und  Regeln für ein erfolgreiches Barcamp.

Blog

Wortkreuzung aus Logbuch, einem Internettagebuch oder Journal, das chronologisch angelegt ist und Kommentarfunktionen erlaubt. Hier findest Du eine Anleitung.

Bookmarks

( engl. für Lesezeichen) – hiermit können interessante Webseiten themenbezogenen gruppiert  und abgelegt werden. Sie lassen sich analog der Ordnersysteme auf Computern organisieren.

C

Chat

Englischer Begriff für plaudern. Im Internet die Kommunikationsform in Echtzeit. Ermöglicht einen schnellen informellen Austausch oder Infoweitergabe.

Community

Gleichgesinnte, die sich für eine bestimmte Sache und ein Thema zusammen schließen. Beispiel bloggerfuerfluechtlinge.

E

Educational Technologie (EdTech)

effektive Verwendung von technologischen Lerntools. Als Konzept beinhaltete es ein Sortiment von Werkzeugen (Medien, Maschinen und Hardware) und analysiert die Grundlage für deren effektive Anwendung.

EdChatDE

Jeden Dienstagabend gibt es auf Twitter von 20 Uhr bis 21 Uhr einen Austausch zum Thema Bildungstechnologie mit einem Schwerpunktthema.

Erklärvideo

können komplexe Sachverhalte innerhalb kürzester Zeit effektiv einer Zielgruppe vermitteln. Beispiel Auf der Flucht.

F

Facebook

Weltweit größtes soziales Netzwerk mit aktuell über 1,5 Milliarde Nutzern. In Deutschland nutzen knapp 30 Millionen Menschen das soziale Netzwerk. Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie andere NGOs sind in Facebook mit zahlreichen Seiten vertreten.

Anleitung zur Erstellung einer  Facebookseite.

Fan-Button (Gefällt mir)

dient dem Abonnieren einer Facebookseite, um regelmässig über Neuigkeiten auf der Seite informiert zu werden. Zum Beispiel: Zeitzuteilen.

Flickr

Größte Online-Community für Fotos. Hier lassen sich Fotos mit einem Tag kategorisieren, z.B. Geocaching Ausflüge einer Jugendhilfeeinrichtung oder ein Sommerfest.

Foursquare

Nutzer können hier ihren aktuellen Standort melden.

G

Gamification

Gamification ist die Anwendung von Spieledesignprinzipien, Spieledesigndenken und Spielemechaniken auf spielfremde Anwendungen und Prozesse, um Probleme zu lösen und Teilnehmer/innen zu engagieren. Ziel ist eine Motivationssteigerung der Benutzer, mit den Anwendungen verstärkt zu interagieren oder erwünschte Verhaltensweisen anzunehmen.

Geek

Technologie-affiner Mensch, der im Gegensatz zum Nerd auch ein Leben außerhalb des Internets besitzt.

Geocaching

– eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.

Google

ist ein Unternehmen, das nach eigenen Angaben „die Informationen der Welt organisieren und allgemein zugänglich und nützlich machen“ will.

Google+

ist ein soziales Netzwerk mit weltweit 500 Millionen Usern und 3,1 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland. Es arbeitet wie Facebook mit Seiten, Gruppen (Communities) und Profilen. Es wird deutlich schlechter angenommen, könnte aber wegen der Rolle, die das Unternehmen Google im Kontext Bildung und Non-Profit Organisationen spielt, eines Tages an Bedeutung gewinnen.

Google Docs

Onlinedienst für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen, der es Nutzern ermöglicht, gemeinsam an Dateien zu arbeiten.

I

Influencer

sind in der digitalen Welt Meinungsmacher bzw. -bildner, die aufgrund ihrer Internetreputation Prozesse beeinflussen können.

Infografik

Visuelle Darstellung komplexer Zusammenhänge.

Ein Beispiel und eine

Anleitung zur Erstellung einer Infografik.

Instagram

Kostenloser Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos.

Anleitung zur Internetrecherche auf Instagram.

K

Kommentar

Die Antwort eines Internetnutzers auf einen im Internet veröffentlichten Beitrag, z.B in einem Blog. Die Kommentarfunktion ermöglicht die Interaktion zwischen Leser/in und Autor/in.

L

Lab

Lab ist die Abkürzung für das englische Wort Laboratory oder deutsch Labor. Hier werden Ideen entwickelt und erprobt. Zum Beispiel

Refugee Welcome Lab

und

Betterplace lab

LinkedIn

Soziales Netzwerk aus den USA, das hauptsächlich für Geschäftskontakte genutzt wird und Konkurrent des deutschen Netzwerkes Xing. Besonders gut für die Zusammenarbeit in internationalen Bezügen geeignet.

M

Microblogging

Verbreitung von Kurznachrichten in sozialen Netzwerken wie Twitter.

N

Newsletter

Elektronischer Informationsdienst zur Verbreitung per E-Mail. Eignet sich je nach Software auch zum Teilen in den sozialen Netzwerken und ist gut dazu geeignet, Internetnutzer, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind, auf dem Laufenden zu halten.

O

Open Source

Offene lizenzfreie Software, die weiterentwickelt werden darf.

Open Educational Resources

freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz.

P

Paper.li

ist eine persönliche Zeitung, die automatisch erstellt wird. Sie setzt sich aus aktuellen Inhalten nach bestimmten Schlagwörtern und Themen zusammen.

Anleitung zur Erstellung einer paper.li Zeitung.

Podcast

Audio- oder Videosendungen, die sich abonnieren und auf tragbare Geräte runterladen lassen. Ihr findet zum Beispiel Sozialarbeit 4.0  als Podcast.

Pinterest

Ein soziales Netzwerk, das mit Pinnwänden arbeitet, verzeichnet rund 3 Millionen Nutzer in Deutschland. Es wird von Blogger/innen gerne genutzt, um ihre Inhalte in ansprechenden Fotos zu präsentieren. Die Pinnwände sind themenbezogen geordnet und lassen sich einzeln abonnieren wie zum Beispiel meine Pinnwand: Social Media for Beginners.

R

RSS (Really Simple Syndication)

eine Technologie zum Aufrufen von Webseiteninhalten. Wenn die Webseite aktualisiert wurde, wird sie im Reader angezeigt. Im Zusammenwirken mit Apps, z.B Newsify, dient sie als persönlich zusammengestellte Zeitung von den Webseiten, die einen interessieren.

S

Seniorbook

ist ein Netzwerk, das für die ältere Generation und deren Interessen eingerichtet wurde. Es will die regionale Vernetzung vor Ort unterstützen.

Slideshare

Online Community für Präsentationen. Hier ein Beispiel: Social Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch. 

Storify

kombiniert Tweets, Posts, Fotos etc. zu einer Story (= Storify).

Social Media

Oberbegriff der Kommunikation über Internetplattformen. Synonym für soziale und digitale Netzwerke. Im Unterschied zu traditionellen Medien, handelt es sich nicht um ein Sender-Empfänger Modell, sondern um Kommunikation auf Augenhöhe, da Interaktion möglich ist.

Social Media Nutzerzahlen in Deutschland.

Test: Soziale Netzwerke für Deine Organisation – ja oder nein? 

Social Media Guidelines

Regeln für das Verhalten in sozialen Medien. Hilft Mitarbeitenden in Unternehmen, die sozialen Netzwerke auch beruflich zu nutzen, z.B Guidelines der Deutschen Bischofskonferenz .

Stayfriends

Soziales Netzwerk, das ehemalige Mitschüler/innen wieder zusammen bringen will.

Skype

Kostenloses Internettelefon, das sich auch für kleine Videokonferenzen einsetzen lässt.Wird u.a. gerne genutzt, dass ältere Menschen mit ihren weiter weg wohnenden Angehörigen in Kontakt bleiben können.

T

Tag

Schlüsselwort, das eine Information kategorisiert.

TeacherTube

Lehr – und Lernmaterialien für Lehrer – angelehnt an YouTube.

Twitter

Kurznachrichtendienst, in dem max. 140 Zeichen erlaubt sind. Erlaubt beliebig vielen Nutzern zu folgen. Zum Einstieg sind Twitterlisten brauchbar wie zum Beispiel: Social & sozial.

Twittersuche

Liverecherche zu Deinen Themen und Schlagwörtern im sozialen Netzwerk Twitter.

Tumbir

Eine Mischung von Twitter und Blog. Kostenlose Plattform zu Veröffentlichung von Texten, Bildern und Videos.

V

Vimeo

Videoportal ähnlich wie YouTube.

W

Web 2.0

Begriff für das interaktive Internet. Wird mittlerweile vom Begriff Web 3.0 abgelöst, bei dem das Internet für Crowdsourcing (die Weisheit der Vielen) benutzt werden kann.

Webinar

Seminar, dass im Internet abgehalten wird. Die Ausgestaltung kann sehr unterschiedlich sein – etwas mit Interviews und Einspielern. Ein Beispiel für ein kurzes, einfaches Webinar findet ihr hier: Social Media und Soziale Arbeit.

Widget

Softwareausschnitt, der auf das eigentliche Programm verweist und dieses in Echtzeit anzeigt wie zum Beispiel die aktuellen Tweets auf Twitter auf der rechte Seite dieses Blogs.

Wikis

Software zur gemeinsamen Bearbeitung von Inhalten. Kann in einer Organisation als Tool für das Wissensmanagement eingesetzt werden.

Wikipedia

Von Nutzern gemeinschaftlich erstellte Online-Enzyklopädie.

WordPress

Kostenlose Software für Blogs.

X

Xing

ist ähnlich wie LinkedIn ein soziales Netzwerk, das für Geschäftskontakte genutzt wird. Xing ist im Unterschied zu Linked in auf den deutschsprachigen Raum begrenzt.

Y

Yammer

Mikroblogging Service, der eine Art internes Facebook oder Twitter ermöglicht und zur internen Kommunikation in Organisationen genutzt werden kann.

YouTube

Weltgrößte Internetplattform für Videos. Hier lässt sich gut mit Playlists arbeiten, so dass Videos themenbezogen sortiert werden können.

Z

Zattoo

Gratis online Fernsehen und Radio hören.

Lust auf mehr? Gute Beispiele aus der Praxis.

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Literaturtipp: Redaktionell arbeiten mit Facebook, Twitter & Co.